Marderschäden Statistiken 2018 und 2019

Aktuelle Statistiken zeigen: kein Ende der Marderschäden an PKWs in Sicht

Auch im Jahr 2019 ist kein Ende der Marderschäden in Sicht. Offizielle Marderschäden-Statistiken und Publikationen des GDV und des ADAC zeigen, dass Marderbisse auch aktuell noch ein wichtiges Thema sind und enorme Schäden verursachen. Hier finden Sie Statistiken aus dem Jahr 2018, welche die Anzahl der Schäden und die Höhe der durch Marderbisse verursachten Reparaturen deutlich machen.

Anzahl der Versicherungsschäden bei PKWs durch Marderbisse im Jahr 2018

Im Jahr 2018 gab es 198.000 gemeldete Versicherungsschäden an PKWs in der Teilkasko, die durch einen Marderbiss verursacht wurden. Der entstandene Schaden für die Versicherungen (sog. Versicherungsleistung) beläuft sich auf ganze 69 Mio. Euro. Eine ganz schön hohe Summe, kommt man doch auf einen durchschnittlichen Schaden von 348,48 €.

Eine deutliche Veränderung im Vergleich zum Jahr 2014 ergibt sich nicht. Im Jahr 2014 gab es 207.000 Schäden mit einer Summe an Versicherungsleistungen von 63 Mio. €.

Die Zahlen stammen vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), die offizielle Statistik finden Sie hier.

Die Kosten eines Marderschadens – wie teuer kann es werden?

Berücksichtigt man, dass die meisten Versicherten eine Selbstbeteiligung bei der Teilkasko in Höhe von 250 € vereinbart haben, so liegt der durchschnittliche Schaden nicht mehr nur bei 348,48 € (siehe oben), sondern bei 598,48 € (348,48, welche die Versicherung übernimmt, + 250 € Selbstbeteiligung). Der durchschnittliche Schaden beträgt somit fast 600 €.

Eben durch diesen Selbstbehalt wird es für die meisten Versicherten jedoch sehr ärgerlich, denn die Selbstbeteiligung sind in jedem Fall selbst zu zahlen. Bedeutet: Ein Marderschaden kostet meist 250 €. Wird das Problem jedoch nicht beseitigt, kann erneut ein Schaden auftreten, der als weiterer Versicherungsfall gewertet wird und erneut eine Selbstbeteiligung erfordert. Deshalb ist es wichtig, nach einem Schaden die Möglichkeit eines weiteren Schadens zu minimieren. Dies kann durch spezielle Marderschutz-Geräte geschehen, die unter anderem mit Ultraschall oder (ungefährlichen) Elektroschocks arbeiten. Von Hausmitteln raten wir dringend ab, da diese in den allermeisten Fällen unwirksam sind.

Zusätzlich ist es an dieser Stelle wichtig zu erwähnen, dass nicht jede Versicherung bzw. jeder Versicherungstarif auch einen Schaden durch Marder abdeckt. Hier ist es wichtig, auf die Versicherungsbedingungen zu achten.

Und auch, wenn Marderbisse abgedeckt sind: Die Teilkasko-Versicherung für ein Auto übernimmt dann in der Regel nur den Teil der durch die Marderbisse verursachten Schäden (direkter Schaden). Die Schadensdeckung ist dann auf die zerstörten Teile beschränkt, gilt jedoch nicht für Folgeschäden. Durch zerstörte Schläuche und Kabel im Motorraum kann es aber zu Überhitzungen von Motor und Katalysator kommen. Diese Folgeschäden können finanziell erhebliche Kosten verursachen und werden durch die meisten Versicherungen i.d.R. nicht abgedeckt. Die Versicherungsbedingungen geben hier Auskunft.

Die Folgeschäden werden deshalb auch nicht alle in den Statistiken des GDV auftauchen, da sich diese auf die tatsächlich gezahlte Versicherungsleistung bezieht, sodass der durchschnittliche durch Marder verursachte Schaden an Fahrzeugen auch deutlich höher ausfallen kann.

Vom ADAC registrierte Schäden 2018

Auch die vom ADAC herausgegeben Zahlen verdeutlichen das Problem, dass durch Marderbisse bei PKWs verursacht wird.

  • 2018 wurden die Pannenhelfer des ADACs zu 10.588 von Mardern verursachten Pannen gerufen.
  • Ingesamt gab es 2,4 Mio. Pannen, zu denen der ADAC gerufen wurde
  • Marder bzw. Marderbisse haben im Jahr 2018 also zu 0,5% der Pannen geführt

Besonders häufig von Mardern beschädigt wurden laut den Marderschäden-Statistiken alle gummielastischen Bauteile wie Schläuche, Zündkabel, Stromleitungen und Isolationsmaterial.

Was kann man gegen Marderbisse tun?

Vorbeugen statt das Nachsehen haben.

Die Marderschäden-Statistiken zeigen, dass es schnell teuer werden kann. Beugen Sie am besten vor, bevor es zu einem teuren Marderschaden an Ihrem Fahrzeug kommt. Aber auch, wenn Sie bereits einen Schaden hatten, sollten Sie etwas gegen den Marder an bzw. in Ihrem Fahrzeug tun. Bzw. dann erst recht, denn die Gefahr eines erneuten Schadens ist in jedem Fall gegeben.

Installieren Sie ein Gerät zur Marderabwehr in Ihrem Motorraum. Hier gibt es verschiedene Ausführungen: Geräte, die mit Ultraschall arbeiten, Geräte die mit (harmlosen) Elektroschocks arbeiten sowie Kombinationsgeräte. Mehr Informationen über die Wirkungsweise und von uns empfohlene Geräte finden Sie hier: https://www.marder-vertreiben.com/marderschutz-auto/.

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