Eine Marderfalle kaufen – der große Ratgeber

Worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen Marder fangen möchten

Sie möchten einen Marder fangen und dafür eine Marderfalle kaufen? Auf dieser Seite finden Sie jede Menge hilfreiche Tipps, worauf sie beim Kauf und bei dem Aufstellen einer Fangvorrichtung für Marder achten sollten.

Wenn sich ein Marder bei Ihnen auf dem Dach oder im Garten eingerichtet hat, dann möchten Sie ihn mit Sicherheit vertreiben. Hierfür können Sie „Vorsorge“ betreiben, z. B. mit Ultraschall-Abwehrsystemen. Wenn diese nicht die gewünschte Wirkung bringen, dann können Sie eine Marderfalle kaufen, die Ihnen den gewünschten Erfolg bringen kann. Denn mit ihr können Sie den Marder fangen und dann weit entfernt wieder freilassen. Er wird sich dann ein neues Revier suchen und Sie sind den Marder los. Sie müssen aber darauf achten, eine tiergerechte Marderfalle zu kaufen und auch nachdem Sie diese aufgestellt haben, ist einiges zu beachten. Hier erfahren Sie, wie Sie einen Marder fangen und was Sie danach tun müssen.

Produktvergleich gegen Marder im Haus
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Marderfalle von Steingraf im Test
Marderfalle von KrapTrap im Test
Marderfalle von Moorland im Test

Was besonders wichtig ist: Sie müssen eine Lebendfalle kaufen, denn Marder gehören zum Haarwild und unterliegen in Deutschland dem Jagdrecht. Wenn Sie ihn töten, z. B. durch eine Todfalle oder durch Gift, dann machen Sie sich strafbar! Eine Lebendfalle ist aber schonend für das Tier und ermöglicht es Ihnen, den Marder loszuwerden, ohne ihm zu schaden.

Erhältliche Arten von Marderfallen: Welche ist die Beste?

Marderfalle Kaufen

Eine Kastenfalle aus Holz

Marderfallen sind sogenannte Durchlauffallen, d.h. sie sind von beiden Seiten zugänglich – denn Marder mögen keine Sackgassen und würden in eine Falle mit nur einer Öffnung nicht (freiwillig) hineingehen. In der Mitte wird der Fangvorrichtung wird ein Köder auf einem Auslöser angebracht. Bei ausreichender Resonanz auf den Auslöser werden (zeitgleich) beide Eingänge geschlossen – das Tier sitzt fest und ist gefangen. Wichtig ist, dass der Auslöser nicht zu früh los geht, denn der Marder wird die Falle wahrscheinlich untersuchen, bevor er sich hinein wagt.

Achten Sie beim Kauf auf eine passende Größe der Marderfalle. Denn Marder werden bis zu 55 cm lang, hinzu kommt noch der Schwanz. Deshalb wird eine Größe von etwa 1 m Länge  empfohlen.

Es gibt sogenannte Kastenfallen, welche in der Regel aus Holz gefertigt sind. Diese sind, wie der Name schon vermuten lässt, wie ein Kasten geschlossen. Der Nachteil hieran ist, dass der Marder den Köder nicht so gut wahrnimmt, wie bei einer Gitterfalle. Der Vorteil ist, dass sich das Tier weniger verletzen kann als bei einer Gitterfalle. Zudem sind Ihre Hände besser geschützt, denn ein Marder, der gefangen ist, wird auch durch das Gitter beißen. Wenn Sie eine Marderfalle kaufen möchten, sollten Sie in der Regel der Kastenfalle den Vorzug geben.

Die Gitterfalle besteht meistens komplett aus einem, bestensfalls stabilen, Metallgitter. Da Marder jedoch nicht gerne auf Gitterboden laufen (Prinzip des Marderschutzgitters für unter Autos), sollten Sie den Boden  z. B. mit Teppich oder ausreichend Laub auslegen.

Wo können Sie eine gute Falle kaufen?

Wenn Sie einen Marder fangen möchten und dafür eine Falle kaufen möchten, können Sie dies ganz einfach und bequem im Internet tun. Die Preise für stabile Gitterfallen beginnen bereits bei ca. 40 € und auch Kastenfallen gibt es dort schon um diesen Betrag. Wichtig ist, dass Sie auf eine ausreichende Qualität beim Kauf achten. Denn wenn das Tier einmal gefangen ist, wird es alles dafür tun, wieder herauszukommen. Und die Kraft eines Marders sollten Sie nicht unterschätzen. Wenn Sie eine solche Anschaffung tätigen, sollten Sie deshalb auf Größe und Qualität achten.

Unser Vergleich 2017: Die Top-3 Marderfallen

Wir haben diese drei Produkte verglichen und können Ihnen bestätigen: Alle Fallen sind für Marder ausreichend groß und stabil. Mit diesen drei Fallen sind Sie auf der sicheren Seite! Das Ergebnis des Vergleichs aus 2017:

Unser Sieger ist die Kastenfalle von Jagdfallen Steingraf, da Sie für den Marder und Sie den geringsten Stress verursacht. Sie ist „Made in Germany “ und überzeugt mit der hervorragend guten Verarbeitung aus Holz mit Stahlblech-Fallklappen. Die Gitterfalle von KrapTrap besitzt eine extra dicke Drahtstärke von 2,0 mm und ist somit äußerst stabil. Auch diese Falle kommt fertig montiert zu Ihnen. Der Tragegriff ist mit einem Beißschutz versehen. Die Gitterfalle von Moorland ist aus einem Draht mit 1,8 mm Stärke gearbeitet. Ein Nachteil dieser Falle sind recht schwere Falltüren, die leider nicht ganz tierfreundlich sind.

Unser Tipp: Die Kastenfalle von Steingraf kaufen! Wenn Sie eine Gitterfalle wünschen, dann empfehlen wir Ihnen die Marderfalle von KrapTrap.

Ob Sie nun eine Marderfalle aus Holz oder aus Metall bevorzugen, ist im Prinzip Geschmacksache. Wenn Sie Ihre Finger schonen möchten, dann sind Holzmodelle gut geeignet. Sie können alle Fallen selbstverständlich mehrmals benutzten – auch wenn wir Ihnen nicht wünschen, dass sich ein neuer Marder bei Ihnen heimisch fühlt. Dem kann man aber vorbeugen, z. B. durch Ultraschall-Geräte, mehr dazu finden Sie im entsprechenden Menüpunkt oben. Wenn Sie sich für eine Falle entschieden haben, dann ist der nächste Schritt, den Marder auch einzufangen. Wie Sie dies am besten erreichen, das erfahren Sie nun.

Die besten Aufstellorte

Die Marderfalle sollten Sie im Außenbereich oder auf Ihrem Dachboden auf den gewohnten Pfaden des Marders aufstellen, um die Chance, dass sie ihn fangen, zu erhöhen. Steht die Falle zu weit weg von seinen gewohnten Wegen, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass er sich mit ihr beschäftigt. Wichtig ist es dabei, Geduld zu bewahren. Denn die Falle ist für den Marder zunächst fremd und Sie müssen sie ihm schmackhaft machen. Und das geht im wahrsten Sinne des Wortes am besten durch einen Köder, denn einem leckeren Geruch wird er nicht so lange widerstehen können.

Wichtig ist zusätzlich, dass Sie eine Gitterfalle mit Laub oder einem Stück Teppich auskleiden, denn die Tiere laufen ungern über unebene Böden und würden deshalb sonst nicht hineingehen. Bei einer Holzfalle ist es nicht notwendig, da der Boden eben ist.

Wie Sie den Marder anlocken – der richtige Köder

Marderköder - so locken Sie ihn in die Falle

Dem richtigen Köder können die Tiere nicht widerstehen

Marder sind Allesfresser und Sie können Ihn mit den verschiedensten Ködern in die Marderfalle locken. Hauptsache, es riecht für das Tier interessant und lecker. Als Marderköder besonders zu empfehlen ist ein weißes (!) rohes Ei. Zusätzlich können Sie ein paar mit Honig bestrichene Leckerbissen (z. B. Nüsse oder Trockenobst) hinzugeben.

Auf dem Markt sind auch spezielle Marderlockmittel erhältlich, welche auf den Geruchssinn der Marder abzielen. Das Produkt „Marder Brunz“ von Kieferle enthält echten Marderurin. Dieser soll den Marder anlocken, da dieser sein Revier verteidigen möchte und hierfür die Duftmarke des Lockmittels mit seinem eigenen Duft „übertrumpfen“ möchte. Nach diesem Prinzip funktioniert auch das Lockmittel von Damarol, welches Fruchtessenzen und Drüsensekrete als Inhaltsstoffe besitzt, welche anziehend auf Marder wirken.

Die Marderlockmittel können Sie auch verwenden, um eine Fährte zu der von Ihnen aufgestellten Falle zu legen. Dafür können Sie die Mittel entweder pur verwenden oder aber 1:1 mit Wasser vermischen und mit einer Sprühflasche die Fährte zur Falle führen. Das macht insbesondere Sinn, wenn Sie das Tier in einer Garage oder anderen offener zugänglichen Stellen fangen möchten und eine längere Fährte legen müssen.

Bei den Lockmitteln gilt: Ausprobieren! Jeder Marder ist unterschiedlich, hat andere Vorlieben und spricht deshalb auf die Köder unterschiedlich an. Bewahren Sie Geduld, es kann manchmal mehrere Tage dauern bis der Marder gefangen wird. Vergessen Sie nicht, regelmäßig zu kontrollieren, ob Sie ein Tier gefangen haben, damit es nicht verhungert oder verdurstet!

Wo sollten Sie das Tier aussetzen?

Wenn Sie einen Marder gefangen haben, dann müssen Sie diesen schnellstmöglich aussetzen. Am besten wählen Sie hierfür einen Ort, der 50-60 km von dem Fangort entfernt liegt, und der kein direktes Wohngebiet ist, z. B. ein Wald. Auch an dieser Stelle nochmal der Hinweis: Das Töten eines Marder ist verboten! Passen Sie bei Gitterfallen auf Ihre Hände auf, denn der Marder wird wahrscheinlich durch das Gitter beißen.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, dann fragen Sie einen Jäger oder Förster um Rat. In einigen Gebieten übernimmt ein Förster das artgerechte Aussetzen des Marders!

Was Sie sonst noch beim Fangen beachten sollten

Wichtig ist, dass Sie die Falle mindestens 2x täglich kontrollieren. Da Marder nachtaktive Tiere sind, sollten Sie vor allem am Morgen einen Blick in die Marderfalle werfen. Auch Nachbartiere (insbesondere Katzen) könnten Sie (wenn auch aus Versehen) einfangen. Sobald Sie einen Marder gefangen haben, sollten Sie diesen an geeigneter Stelle wieder frei lassen.

Das Fangen eines Marders fällt unter das Jagdschutzgesetz. Bitte beachten Sie die Regelungen für Ihr Bundesland (Landesjagdgesetz), wenn Sie eine Falle kaufen. Marder dürfen nicht während der Schonzeit (01. März bis 16. Oktober) gejagd werden! Fragen Sie, wenn Sie unsicher sind, bei einem Jäger oder Förster nach.

Zusammenfassung

Um einen Marder erfolgreich zu fangen, sollten Sie:

  • Eine hochwertige und genügend große Marderfalle einsetzen
  • Die Falle auf den Laufwegen des Marders aufstellen
  • Einen Köder hineingeben
  • Geduld haben
  • Die Falle regelmäßig kontrollieren
  • Das Tier nach dem Einfangen weit weg wieder aussetzen
  • Bei Fragen den Förster Ihrer Gemeinde um Rat bitten

Unser Fazit: Die Kastenfalle von Jagdfallen Steingraf überzeugt mit hervorragender Verarbeitung, ist schonend für Marder und schonend zu Ihren Händen (es kommen keine Marderbisse durch), Qualität Made in Germany und ist zudem auch ausreichend groß! Wenn Sie eine Marderfalle kaufen, dann am besten die Kastenfalle von Jagdfallen Steingraf!

Video: So fangen Sie einen Marder

Alternative Methoden im Bereich Marderschutz

Wenn Sie einen Marder eingefangen und weit weg ausgesetzt haben, sind Sie ihn hoffentlich losgeworden. Es kann aber natürlich sein, dass ein neuer Marder Ihren Dachboden oder Ihren Motorraum ebenfalls interessant findet.

Marderschreck mit Elektroschock für Ihr Auto (Weidezaunprinzip)

Marderschutz HJH Sensor 737 im Test
Damit es sich der Marder gar nicht erst bei Ihnen bequem macht, gibt es verschiedene Möglichkeiten, ihn zu vertreiben – betreiben Sie einfach effektiven Marderschreck. Wir haben für Sie die Produkte im Bereich Elektro-Marderschutz für den Einbau im Motorraum Ihres Autos getestet – hier geht es zu den ausführlichen Vergleichen:

Marderabwehr mit Ultraschall für Ihr Auto

Marderschutz mit Ultraschall
Oder greifen Sie zu Marder Ultraschall Abwehr. Wir haben für Sie die Ultraschall-Möglichkeiten  getestet – hier geht es zu dem ausführlichen Ratgeber für den Bereich Ultraschall-Schutz für Ihr Auto:

Marderschutz für Ihr Haus, Ihr Dach und Ihren Dachboden

Marderschutz mit Ultraschall für Haus und Dachboden
Marder im Haus? Für Ihr Haus und Ihren Dachboden gibt es ebenfalls effektive Geräte, welche mit Ultraschall-Frequenzen arbeiten und so den Marder vertreiben. Wir haben für Sie die Möglichkeiten im Bereich „Marder im Haus und auf dem Dach vertreiben“ getestet – hier geht es zu dem großen Ratgeber und Vergleich:

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